Güllenkastenkontrolle

Betriebskontrollen gehören zu einer erfolgreichen Betriebsführung. Unter Umständen führen diese eher zur Qual als zur Entlastung. Erste Erfahrungen haben gezeigt, dass sich unsere GüKO-Methode bei den Thurgauer Landwirten bewährt hat. Durch eine konstruktive Zusammenarbeit des Maschinenring Ostschweiz mit Nachbarkantonen, wie Schaffhausen und Appenzell Ausserrhoden, hat sich die Thurgauer Branchenlösung etabliert.

Das Erstellen, die Wartung und die Kontrolle von Güllelagern ist im Artikel 15 des 1992 revidierten Gewässerschutzgesetzes geregelt. Abwasser- und Düngungsaufbereitungsanlagen müssen regelmäßig auf ihre Dichtigkeit überprüft werden. Je nach Gewässerschutzzone liegen die Prüfungsintervalle zwischen 5 und 15 Jahren. Wie, respektive durch welche Instanzen, die Kontrollen erfolgen, überlässt der Bund den Kantonen.

  • Kostengünstige und kundenfreundliche Lösung
  • Klar definierte und effiziente Abläufe
  • Keine wesentlichen Einschränkungen des Betriebes
  • Selbständige Erstellung des Liegenschaften-Entwässerungsplanes
  • Sensibilisierung Gewässerschutz, lösungsorientierte Beratung
  • Hoher Sicherheitsstandard
  • Beratung

Zuständig für diese Kontrollen ist das Amt für Umwelt (AfU) des jeweiligen Kantons. Zusammen mit dem Maschinenring Ostschweiz wurde eine Branchenlösung erarbeitet. Welche Kontrollorganisation in Anspruch genommen wird, liegt in der Hand des Betriebsleiters.

Vorteile:

  • Kostengünstige Branchenlösung, gute Akzeptanz
  • Aktueller Entwässerungsplan (kann nicht für eine Baueingaben genutzt werden)
  • Keine wesentliche Einschränkung des Betriebes
  • Visuelle Zustandsbeurteilung der Grubendecke und allenfalls des Rührwerks
  • Sensibilisierung Gewässerschutz

Erfahrungen zeigen, dass mit der Beratung, Aufnahme der Entwässerungssituation und der visuellen Grubenkontrolle eine positive Veränderung in der Landwirtschaft stattfindet.

Füllstandsmessung für die Wiederinbetriebnahme von stillgelegten Gruben

Eine weitere Anforderung für die Landwirtschaft ist die Erstellung der Befüll- und Waschplätze für Feldspritzen. In einigen Fällen werden dafür stillgelegte Gruben reaktiviert, um die Flüssigkeiten zu lagern und fachgerecht auf den Feldern auszubringen. Die Umweltschutzämter haben für die Wiederinbetriebnahme von stillgelegten Gruben eine klare Weisung herausgegeben, dass diese Gruben mit Wasser gefüllt und mittels eines Kompensationsmessgerätes während 24 h geprüft werden, ob Flüssigkeiten austreten oder nicht. Da es im landwirtschaftlichen Umfeld keine solche Einrichtung gibt, hat der Maschinenring ein Gerät entwickelt und kann diese Kontrolle nun für die Landwirtschaftsbetriebe anbieten.

Bei Interesse, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.